Tag 9: Harstad, Stokmarknes und Svolvær

Die Noorderlicht

Die Noorderlicht in Harstad

Die Vesterålenrundfahrt gehört zu den Ausflügen, die ich in der Regel meide – wenn es Abends wieder einmal spät wird, ist der frühe Tourbeginn übel. Bereits um 9:15 geht die Busfahrt los; und Tromsø hat neben dem Mitternachtskonzert auch schöne Kneipen zu bieten. Da ich das Mitternachtskonzert schon zu Silvester gesehen hatte und der Nieselregen mich gestern Abend doch auf dem Schiff hielt, schaffe ich es heute früh entgegen aller Wahrscheinlichkeit doch, kurz vor der Einfahrt nach Harstad wach zu sein. Die Bustour mache ich trotzdem nicht mit, aber ich sehe den Hafen einmal, sogar bei Tageslicht.

Die Trondenes-Kirche

Die Trondenes-Kirche

Direkt vor uns liegt die Nordlys; für einen Besuch ist die Zeit aber zu knapp – schade. Ebenfalls im Hafen liegt die hübsche Noorderlicht, die ich bereits im Februar in Finnsnes gesehen hatte. Was mich eigentlich aus den Federn getrieben hat, ist die Kirche von Trondenes. Die älteste Steinkirche Norwegens liegt ein Stück außerhalb der Stadt und ist mangels Kirchturm kaum als solche zu erkennen – er steht ein Stück abseits, da der Troll, der die Kirche einst errichtete, sie nicht mehr vollenden konnte.

Nach der Fotosession steht erst einmal Frühstück an, um dann die Fahrt durch die Risøyrinne zu genießen. Sie ist nur wenig tiefer als unser Schiff, sodass der Kapitän sich strikt an die Markierungen halten muss. Neben den Kormoranen besiedeln jetzt auch zahlreiche Möwen und andere Vögel die Strecke.

Der Königsstein in Risøyhamn

Der Königsstein in Risøyhamn

In Risøyhamn steht für Thomas und mich ein kurzer Spurt zum Königsstein an. Beim Verlassen des Schiffs heißt es: Drei Minuten – aber das langt, die eigentliche Liegezeit beträgt ja 15 Minuten, und der Weg ist nicht so weit. Wir schaffen das. Der Stein wurde von den Königen Håkon und Olav anlässlich der Eröffnug der Risøyrinne unterzeichnet und ist wohl das touristische Highlight des Ortes, zumindest für Reisende auf der Hurtigrute. Für die benachbarte Galerie bleibt gewiss keine Zeit… Also hin und wieder zurück, mit ein paar Fotos mehr in der Kamera. Diese Exkursion ist deutlich entspannter als der Besuch beim Hexendenkmal in Vardø…

Hallo, Ausflügler!

Hallo, Ausflügler!

Die Reise geht weiter nach Sortland. Kari hat einige Leute zusammengetrommelt, damit wir den Ausflugsbussen zuwinken können, wenn sie die Brücke zeitgleich mit uns passieren – immer wieder ein netter Spaß. Sortland selbst fällt natürlich mit dem Mittagessen zusammen; die blaue Stadt sehe ich auch mit dem Frühjahrsfahrplan immer nur vom Schiff aus.

Der nächste Halt ist Stokmarknes mit dem Hurtigrutenmuseum. Bei einer Stunde Aufenthalt kann man entweder in das Museum mit der alten Finnmarken gehen, sich das Städtchen anschauen oder einen Ausflug in den Coop machen, um Souvenirs wie Moltebeerenmarmelade oder Schokolade zu kaufen.

Im Raftsund

Im Raftsund

Eine halbe Stunde nach Stokmarknes geht es auch schon in den Raftsund. Nordgehend hatten wir hier Polarlicht, jetzt tiefhängende Wolken. Der Eindruck: Mit dem Schiff durch die Alpen. Die hohen Felswände sind zum Greifen nah, faszinierend. Irgendwann fängt dann das Rätselraten an: Wo startet eigentlich die Seeadler-Safari? Wir legen zu Beginn dieser Exkursion doch an gar keine Hafen an?

Mitten im Raftsund geht dann ein relativ kleines blaues Boot längsseits und legt an der Steuerbordseite der Trollfjord an – nur die Ballons an der Seite verhindern eine Kollision. Eine Gangway wird ausgelegt, und die Teilnehmer der Safari klettern an Bord. Also so läuft das hier…

Der Trollfjord

Der Trollfjord

Die Vogelfreunde nehmen wir erst in Svolvær im Hafen wieder an Bord, für uns geht die Reise weiter Richtung Trollfjord. Wegen Lawinengefahr ist er immer noch gesperrt (auch die Seeadler-Tour darf nicht hinein), aber vorne am Bug herrscht andächtiges Schweigen, als wir uns langsam der engen Mündung nähern. Die umliegenden Gipfel sind in Wolken verhüllt – es gehört nicht viel Fantasie dazu, um im Nebel Trolle und andere Wesen zu vermuten.

Schließlich drehen wir ab, und das viel zu frühe Abendessen wartet auf uns: In Svolvær stehen immer wieder Ausflüge an, auch wenn die Angeltour mangels Teilnehmern abgesagt wurde. Mittlerweile geht auch ein ekelhafter Schneeregen herunter… Zwei Stunden reichen aus, um sich das Städtchen und jede Menge Stockfisch anzuschauen, oder im Anker beim Scandic-Hotel zu versumpfen. Die Kneipe ist urig, wobei sie im Winter noch besser wirkt, wenn draußen keine Spuren der Moderne zu sehen sind.

Svolvær

Svolvær

Da wir noch bei Tageslicht hier sind, sind auch die Berge im Hintergrund gut zu sehen, mit der Svolværgeita – zwei 1,8m auseinander stehende Bergspitzen, die wie Hörner aussehen. Bei der Abfahrt ist es wieder trocken, und in der Bar ist viel los: Einige Musiker aus Tromsø geben ein kleines Konzert. Kaum tut sich was, ist die Bar gefüllt. Das ist ganz was anderes als die Konservenmusik, die ansonsten den Raum erfüllt – sehr schön. So kann man den Tag ausklingen lassen.

Tag 9: Risøyrenna, Stokmarknes & Raftsund

Tageslicht!

Tageslicht!

Nach Tromsø geht es mit Riesenschritten südwärts. Ein besonderes Highlight erfreut viele: Es gibt langsam wieder Tageslicht! Auch wenn es selbst in der Polarnacht nie richtig dunkel wird, sondern in dem Dämmerlicht immer noch genug zu sehen gibt (es ist vergleichbar mit der Zeit kurz vor Sonnenaufgang), ist es doch immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man die Sonne langsam erahnen kann. Die hohen Berge entlang der Route verhindern zwar heute noch den direkten Blick auf unser Zentralgestirn, aber es wird doch deutlich, wo hinter den Wolken sie stehen müsste. Was mag das für ein Gefühl sein, hier oben zu wohnen? Kein Wunder, dass Hammerfest ganz schnell dabei war, elektrische Straßenbeleuchtung einzuführen…

Wir tuckern derweil durch die Inselwelt der Vesterålen, da mir die Bustour zu früh war. Auch die Schiffsreise ist wunderschön und führt durch die Risøyrenna. Der 4,5 km lange Kanal ist nur unwesentlich tiefer als unser Schiff, sodass der Kurs genau gehalten werden muss. Als die Schiffe der neuen Generation (Finnmarken, Trollfjord und Midnatsol) in Betrieb genommen wurde, musste die Fahrrinne extra vertieft werden. Für uns sind nur die zahlreichen Leuchtmarkierungen sichtbar, auf denen es sich unzählige Kormorane bequem gemacht haben.

Big Party für den Ausflugsbus

Big Party für den Ausflugsbus

Von Risøyhamn (der Kapitän wendet das Schiff noch vor der Brücke; nur einmal sind wir rückwärts wieder unter der Brücke durch gefahren) geht es weiter nach Sortland, wo traditionell die Ausflugsbusse gegrüßt werden – sie fahren über die Brücke, wenn unser Schiff darunter hindurch fährt. Ideal für Fotos. Die Finnmarken mit ihrem begehbaren Bug ist dafür natürlich perfekt gerüstet, und Tourguide Heinz versorgt uns mit Norwegen-Flaggen und einem großen Transparent.

Für die Ausflügler ist das die Chance, einmal Bilder des Schiffs von oben oder beim Anlegen zu machen; und für die auf dem Schiff gebliebenen ist es die beste Gelegenheit, um als erste am Mittagsbuffet zu sein. In der blauen Stadt halten wir ohnehin nur eine halbe Stunde. Den Name verdankt Sortland der Idee, möglichst viele Häuser blau zu streichen, wozu die Stadt die Farbe kostenlos zur Verfügung stellte – wobei anscheinend vor allem Firmen zugriffen.

Die alte Finnmarken in Stokmarknes

Die alte Finnmarken in Stokmarknes

Das zweite Highlight ist Stokmarknes, die alte Heimat von Richard With, dem Gründer der Hurtigrute. In den letzten Jahren war der Eintritt in das Museum für Reisende auf der Hurtigrute frei, letztes Jahr wurde kurzzeitig Eintritt erhoben, bis er wenig später für Rundreisende wieder entfiel. Seit dem 1. Januar sind wieder 50 NOK fällig. Auch wenn Hurtigrute ASA einen neuen Eigentümer hat (einen britischen Finanzinvestor), wäre es schön, wenn sie sich nicht von ihrer Vergangenheit distanzieren würden. Die fünf Euro ist das Museum allemal wert, und da wäre es besser, eine der mittlerweile zahlreichen Aktivitäten an Deck einzusparen als das Museum. (Heute steht um 15:15 Fischfilettieren auf Deck 8b an.)

Da ich aber auch schon einige Male im Museum war, gehe ich – wie zahlreiche andere Passagiere – in Richtung Ortszentrum. Wir kommen verspätet an, aber eine Dreiviertelstunde bleibt uns trotzdem bis zur angekündigten Abfahrt. Stokmarknes hat ein hübsches Stadtzentrum (wenn man bei einem 3300-Einwohner-Ort von Stadt reden will), und die alte Finnmarken bietet auch von außen einen hübschen Anblick. Die Rettungsboote, die unter ihrem Rumpf liegen, waren mir noch nie vorher aufgefallen.

Pünktlich zur angekündigten Abfahrt sind alle wieder an Bord, trotzdem fahren wir erst eine weitere halbe Stunde später ab – mein Verdacht ist ja, dass der Kapitän den 50%-Verkauf eines Outdoor-Ladens genutzt hat; auf wen sonst würde das Schiff so lange warten, ohne ihn auszurufen?

Egal, irgendwann setzen wir uns in Bewegung und rauschen durch die Nacht. Da wir nicht mehr am Trollfjord halten, der in dieser Jahreszeit ohne Beleuchtung ohnehin unsichtbar bleibt, kommen wir mit nur leichter Verspätung in Svolvær an. Die Zwischenzeit hatten wir eigentlich für unseren Abschlussvortrag nutzen wollen, aber wie das bei einer Seereise ist, können Unwetter oder andere Katastrophen den Reiseverlauf durcheinander bringen. In diesem Fall waren es Unternehmensberater, die die Konferenzräume in Beschlag nahmen und auch sonst an Bord nicht gerade durch freundliches Verhalten auffielen…

Bei knapp zwei Stunden Aufenthalt und verfrühtem Abendessen bleibt genug Zeit, um entweder zur Magic Ice Galerie zu gehen oder einen Spaziergang durch die hübsche Stadt zu unternehmen. Mit Ekkehard machen wir einen kleinen Stadtrundgang, durch das hübsche Scandic-Hotel (der Anker hat heute geschlossen) und an einigen Galerien vorbei. Dagfinn Bakke, der die Karikaturen an Bord der Finnmarken geschaffen hat, war heute sogar in seiner Galerie, wir kommen allerdings zu spät an ihr vorbei. Die Lofotposten hat seine Zeichnungen übrigens als Bildergalerie im Netz.

Ikke lys:-(

Ikke lys i Norge 🙁

Die Wolkenlücke über uns hat im Lauf der Nacht zwar einige Lücken, aber die Aurora-Aktivität ist deprimierend gering – daher lassen wir den Abend gemütlich im Panorama-Salon ausklingen und nutzen die Zeit auch, um schon einmal zu packen – wegen der Planänderung heute ist morgen Nachmittag ist volles Programm, neben unserem Vortrag steht noch einiges mehr auf der To-Do-Liste.

Die Fahrt über den Westfjord verläuft wieder sehr ruhig, nur für den Whirlpool bleibt vor lauter Geselligkeit wieder keine Zeit. Vielleicht morgen…

Tag 9: Vesterålen und Hurtigrutenmuseum

Auch die Vesterålenrundfahrt gehört zu den Programmpunkten, die ich irgendwann einmal wiederholen will. Die Trondenes-Kirche samt Museum ist sehenswert, und die Inselwelt sowieso. Mit einer guten Führerin (die diese Gruppe hatte) macht es gleich doppelt so viel Spaß. Die Abfahrt um 8:10 hält mich aber auch diesmal wieder davon ab – ich bin ja nicht zum Vergnügen hier, sondern muss arbeiten und sollte zumindest ansprechbar sein. Also lieber ausschlafen und die Landschaft vom Schiff aus genießen.

Geweisanbrauchung für die Toilette

Geweisanbrauchung für die Toilette

Statt mit dem Bus fahre ich also mit dem Schiff durch eine wunderschöne Landschaft und kann auch ohne Nordlicht ein beeindruckendes Farbenspiel am Himmel erleben. Die Fahrt führt durch den 4,5km langen Risøyrenna-Kanal, der 1922 eingeweiht und seitdem immer wieder vertieft wurde, damit die stetig größer werdenden Schiffe Platz haben – auch die Hurtigrutenschiffe der Millenium-Generation brauchten mehr Platz. Außer den Fahrbahnmarkierungen ist davon natürlich nicht viel zu sehen, aber Risøyhamn hat einen hübschen Hafen.

Die Speisekarte des Tages ist mehr als einen Blick wert. Die Weinempfehlung war ein Gewürstraminer, zu dem leider keine Schlachtplatte gereicht wurde. Dafür gab es als Nachtisch Wildkräuter mit Wildkräutern… So manche Übersetzung hat ihren Reiz; auch die Hinweisschilder auf den Toiletten regen manchen zum Schmunzeln an.

Kurz vor halb eins versammeln wir uns dann am Bug, um traditionsgemäß den Ausflüglern im Bus zuzuwinken, wenn dieser die Brücke überquert. Foto habe ich diesmal kaum: Zusammen mit Monika war ich am Handtuchschwenken, während Anna die Norwegenfahne schwenkte. In Sortland stiegen dann unsere Ausflügler auch wieder alle zu, und die Reise ging weiter Richtung Süden.

Das Hurtigrutenmuseum in Stokmarknes

Das Hurtigrutenmuseum in Stokmarknes

Das Hurtigrutenmuseum in Stokmarknes ist immer einen Besuch wert. Nach einem Blick auf die alte Finnmarken bleibt manchmal noch etwas Zeit für Museum und Shop, leider sind wir etwas spät dran. Nur eine Dreiviertelstunde bleibt für diesen Blick in die Vergangenheit. Im Shop gibt es auch Schiffsmodelle, allerdings nur von der alten Finnmarken sowie der modernen Trollfjord, Midnatsol und Finnmarken – keine Nordkapp. Schade.

Die Finnmarken, die Teil des Museums ist, wurde 1956 in Dienst gestellt und ist somit ähnlich alt wie die Lofoten von 1963/64, wurde aber bereits 1993 außer Dienst gestellt und hofft seitdem auf Finanzmittel, um den Erhalt dieses Oldtimers zu sichern. Nach der Exkursion weiß man den modernen Luxus richtig zu schätzen und fühlt sich auf der Nordkapp gleich doppelt so wohl.

An Bord der alten Finnmarken

An Bord der alten Finnmarken

A propos: Die Nordkapp gehört ja mit Polarlys, Kong Harald und Nordnorge zu den Schiffen, die 2016 modernisiert werden sollen. Gegen eine Renovierung habe ich ja nichts, aber warum mit der Nordkapp ausgerechnet das schönste Schiff der Flotte umgestaltet werden soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wer mehr dazu wissen will, findet hier und vor allem hier einige Informationen. Gerade die Doppelbetten in den Kabinen und das Stühle-Chaos im Restaurant überzeugen mich noch nicht so sehr, die aktuellen Bilder sind etwa arg gelbstichig. Und dann werden im Shop des Schiffs gerade die Postkarten mit den Gemälden billig angeboten. Ich ahne Schlimmes – aber warten wir es ab. Nächstes Jahr fahre ich wohl ohnehin nicht auf der Nordkapp. Und bis dahin genieße ich die Fahrt, auch wenn langsam etwas Wehmut aufkommt.

Eine Viertelstunde nach Stokmarknes kommt schon die nächste Aktivität: Auf Deck 7 zeigt der Küchenchef, wir man Lachs zubereitet. Eine Kostprobe gibt es auch dazu, und so mancher weiß jetzt, warum er dabei immer gescheitert ist. Man kann so einen Fisch auch ohne Axt zerlegen:-)

Der Blick über die Relung zeigt derweil düster dräuende Wolken: Schlechte Chancen für den Trollfjord. Allerdings ist es mittlerweile auch schon dunkler als auf der Tour im Februar, sodass ohnehin nicht viel zu sehen ist. Da der Aufenthalt am Trollfjord ausfällt, sind wir eine halbe Stunde früher als geplant in Svolvær. Die Hauptstadt des Lichts ist auf dieser Tour eher die Hauptstadt des Regens. Die Magic Ice Galerie kenne ich schon, im Narvesen war ich auf der Hinfahrt, und das Kriegsmuseum ist wohl vor allem auf Norwegisch beschriftet, also was fängt man mit dem verlängerten Aufenthalt an? Man geht mit zwei Gästen in die Kneipe.

Svolvær hat da durchaus einiges zu bieten, und bei zweieinhalb Stunden lohnt sich das sogar einmal. Von einer urig eingerichteten Kneipe haben wir auch das Schiff im Blick, schließlich wollen wir unsere „Nordknapp“ nicht verpassen. Der Regen ist für meine Schuhe leider zu viel, einer schlägt Leck. Nie wieder deutsche Schuhe; die finnischen Topman by Avec sind um Welten besser.

Pünktlich zum Abendessen begegnen wir der Nordnorge – wider keine Chance bei der Vinkekonkurranse. Auf dem anderen Schiff wehen Banner… Der Abend klingt sehr gemütlich in der Bar aus, während das Wetter letzte Nordlichtsichtungen verhindert.