Tag 10 – Zurück über den Polarkreis

Going south: Der Polarkreis ist in Sicht!

Going south: Der Polarkreis ist in Sicht!

Der Tag beginnt wieder recht früh: Das morgendliche Treffen mit der MS Trollfjord schenke ich mir zwar (von der habe ich letztes Jahr schon ein schönes Foto gemacht), aber die Polarkreisüberquerung muss diesmal sein. Heute passieren wir die Insel wieder ganz regulär auf der linken Seite, sehen sie also rechts. Alles drängt sich auf Deck 7, und mit knapp 20 Minuten Verspätung passieren wir schließlich das Polarkreismonument. Das Wetter ist noch einmal auf Arktis eingestellt: Eine dicke Wolkendecke und Sprühregen zeigen, dass der Polarkreis nicht nur für Mitternachtssonne und Polarnacht steht, sondern auch für etwas raueres Wetter als in unseren heimatlichen Breiten. Aber das gehört dazu.

Das Inselchen

Da ist es ja, das Inselchen.

Anschließend steht die Polarkreis-Zeremonie auf dem Programm, im windgeschützten Bereich des Sonnendecks – schließlich ist das hier nicht Mallorca! Johan lässt noch einmal die vergangen Tage Revue passieren: Wir waren weit im Osten, waren in der nördlichsten Stadt der Welt (Hammerfest), waren in der nördlichsten Stadt der Welt (Honningsvåg) und haben einige schöne Polarlichter erlebt. Und wie versprochen beinhaltet die südgehende Polarkreis-Zeremonie kein Eis, und auch Neptun muss nicht mehr mit seiner Maske kämpfen – jetzt gibt’s was für die Gesundheit.

Lebertran.

Die Polarkreiszeremonie

Die Polarkreiszeremonie

Damit auch möglichst viele teilnehmen, darf man zur Belohnung den Löffel behalten. Das Angebot wird auch gut genutzt, und diesmal wird auch darauf geachtet, dass niemand nur den Löffel einsteckt und den Lebertran entsorgt. Irgendwer probiert’s zwar immer, aber diesmal ohne Erfolg. Recht so!

Während der Show, die zum Winterprogramm der Hurtigruten gehört, gibt es auch die Gelegenheit, mit den anderen Passagieren ins Gespräch zu kommen. Nur fotografieren ist etwas knifflig: Ständig ist Wasser auf dem Objektiv, die Kamera hat einen ziemlich hohen Verbrauch an Taschentüchern… Trotzdem lohnt es sich, den ganzen Tag über immer wieder nach draußen zu schauen: Es gibt ständig neues Wetter, und wir fahren nun die längste Sage entlang – die von den Sieben Schwestern. Wer die Kunstführung von Kai durch das Schiff schon einmal gehört hat, kennt sie: Die Magd Lekemøya, die die sieben Prinzessinnen vor dem Hestmannen beschützen wollte. Die Legende beginnt mit dem Hestmannen am Polarkreis und führt bis zum Torghatten bei Brønnøysund. Heute halten die Akteure sich leider eher bedeckt.

Lichtspiele vor Brønnøysund

Lichtspiele vor Brønnøysund

In Nesna halten wir nur kurz, und in Sandnessjøen sind die sieben Schwestern zumindest zu erahnen: Ihre Köpfe stecken jedoch in den Wolken. Nachdem wir den Hafen verlassen, haben wir theoretisch bessere Sicht auf sie, aber in der Praxis sehen wir nur Wolken. Dabei waren sie der Legende nach Nacktbaden… Aber zu jeder Legende gehört etwas geheimnisvolles, und Trolle sind ja dafür bekannt, aus gutem Grund das grelle Tageslicht zu meiden.

Die wichtigste Erkenntnis des Tages ist übrigens (je nach Interessensschwerpunkt): Die MS Lofoten ist rechtzeitig aus der Werft aufgebrochen, um zumindest ab Ålesund ihre Tour aufzunehmen, sodass wir sie morgen in Trondheim treffen können.

Bis Brønnøysund verläuft die Reise ruhig und ereignislos, solange man nicht aus dem Fenster schaut: Norwegen präsentiert noch einmal die gesamte Wetterpalette. Der Svalbard-Salong (besser bekannt als die Bar auf Deck 7) und die windgeschützten Bereiche auf dem Sonnendeck sind wunderbar geeignet, um die Fahrt zu genießen. Kurz vor Brønnøysund gibt es zum Abschluss noch einen wunderbaren doppelten Regenbogen.

Einfach schön. Die nächsten vier Bilder sind übrigens im Zeitraum von vier Minuten entstanden:

Im Kiosk am Kai in Brønnøysund gibt es angeblich das beste Eis in ganz Norwegen, und schlecht ist es wirklich nicht. Aber ist es Konkurrenz zu unserer Stamm-Eisdiele in Heilbronn? Bin mir nicht sicher – jedenfalls ist die Auswahl kleiner. Ich muss noch ein paar Mal probieren…

Die Nordkapp in Brønnøysund.

Die Nordkapp in Brønnøysund.

Brønnøysund ist ein hübscher kleiner Ort, für den wir viel zu wenig Zeit haben – wir haben wieder etwas Verspätung. Später erfahre ich auch den Grund dafür: Der Kapitän hat wegen der Wellen immer wieder etwas Tempo herausgenommen, damit wir eine ruhigere Fahrt haben. Daher starte ich diesmal ohne Kamera (vom Handy mal abgesehen); nach dem außer der Eisdiele nur das Einkaufszentrum auf dem Plan steht. Aber das Wetter ist gnädig, und für ein paar hübsche Schnappschüsse vom Schiff langt’s.

Nur für den Torghatten sieht es schlecht aus: Der Berg selbst ist natürlich zu sehen, nur das Loch in ihm hebt sich kaum vom Hintergrund ab. Daher wird er nicht einmal als Highlight angesagt, stattdessen kommt nur der Hinweis, wann „feeding time“ ist – wegen Captain’s Dinner schon um 18:00 Uhr. Der Vollständigkeit halber probiere ich mein Glück dennoch am Torghatten. Außerdem steht die Venus gerade in einer Wolkenlücke auffällig neben der schmalen Mondsichel, und wenn es noch etwas dunkler wäre, wäre auch Mars direkt daneben zu sehen, so bleibt er hinter dem Wolkenschleier verborgen. Hübsch.

Ein Grund, warum ich die Hurtigrute so mag, ist die lockere Einstellung – auch das Captain’s Dinner wird nicht so ernst genommen, sondern ist eine lockere Abschiedsveranstaltung, bei der man einmal die Crew kennenlernen kann. Pünktlich kurz nach dem Einlaufen in Rørvik sind wir auch mit dem Essen fertig. Die Kong Harald musste mit dem Anlegen auf uns warten, da wir wieder etwas langsamer unterwegs waren. Trotzdem blieb genügend Zeit für einen Besuch im Coop, um Pfandflaschen abzugeben und Reisesouvenirs zu kaufen (Typisch Norwegisch: Schinken in der Tube). Von den DVDs ließ ich aber die Finger: Dragetreneren 2 (How to train your Dragon 2) für umgerechnet 20 Euro ist mir dann doch etwas zu teuer. Also ging es in strömendem Regen wieder zurück auf’s Schiff.

Den Abend nutzt Johan nicht nur dazu, wieder etwas Musik zu machen, sondern auch, um etwas Angst zu machen: We are expecting some movement, between camel and donkey ride. Aber das kennen wir ja schon. Die offene Seestrecke scheint sich diesmal aber doch etwas mehr Mühe zu geben: Die Aufzüge werden abgeschaltet, und Johan spielt bis zum Schluss auf der Gitarre. Das letzte Stück: Riders on the Storm. Anschließend legt er die Lautsprecher sturmsicher auf den Boden.

Some waves on MS Nordkapp south of Rørvik from Alex Kerste on Vimeo.

Im Lauf der Nacht schaukelt es tatsächlich ein wenig, aber die Nordkapp verkraftet das gut, und die Passagiere soweit ich das mitkriege auch – mittlerweile können alle bei Seegang laufen, oder verschlafen ihn einfach. Ich kämpfe mich mit Volker an Deck 5 an den Bug: Wie geil. Unter der Brücke ist es windig, aber trocken, während rechts und links die Gischt hochspritzt. Auf Fotos kommt das bei weitem nicht so schön oder eindrucksvoll rüber wie in echt. Ein Riesenspaß!

Später im Lauf der Nacht gelingt es mir immerhin, ein paar Eindrücke zu filmen, mit der Nikon D7100 und dem 30mm f/1,4 Sigma-Objektiv (das ich nach der Aktion auch noch mal putzen müsste, fällt mir gerade ein). Und dann ist es auch schon an der Zeit, sich in den Schlaf wiegen zu lassen, schließlich steht morgen Trondheim mit der Lofoten auf dem Plan.

Tag 11 – Endlich Lofoten!

Frisch aus der Werft: Die MS Lofoten in Trondheim.

Frisch aus der Werft: Die MS Lofoten in Trondheim.

Für einige ist es ja das Highlight der Reise: Im Hafen von Trondheim begegnen wir der Lofoten nach ihrem Werftaufenthalt. Einen Besuch ist sie auf jeden Fall wert: Noch bis in die 90er Jahre waren das die üblichen Schiffe für die Hurtigrute; in den 1980ern war die Flotte zwar um drei Schiffe ergänzt worden, die aber eher auf Container ausgelegt waren – von diesen dreien fährt nur noch die umgebaute MS Vesterålen die Route, Narvik und Midnatsol sind bereits ausgemustert. Und die mittlere Schiffsgeneration wie die Nordkapp kam erst in den 90ern, fährt nun aber auch schon seit rund 20 Jahren. Die MS Lofoten ist mittlerweile seit 50 Jahren unterwegs und wurde in der Werft wieder auf den Stil der 1960er umgestaltet. Mal sehen, wie lange dieser robuste Oldtimer noch im regulären Dienst betrieben wird – vorläufig gibt es jedenfalls noch die Möglichkeit, die klassische Postschiffreise auch auf einem klassischen Postschiff zu unternehmen, und genügen Enthusiasten, die auch die Nordstjernen in Betrieb halten. Bei guter Pflege ist das Alter kein Probleme, die Schiffe sind robust gebaut – kritischer sind Ladekapazität und Komfort.

Nach dem Besuch auf der Lofoten gab es eigentlich zwei Gruppen von Gästen: Die einen waren froh, ihre vergleichsweise geräumigen Kabinen auf der Nordkapp zu haben, die anderen buchten schon die nächste Reise auf einem Oldtimer und schwankten nur noch zwischen Ostsee auf der Nordstjernen und Hurtigrute auf der Lofoten. Wer die Reise bucht, muss wissen, auf was er sich einlässt – und dann kann es eine einmalige Tour sein, die viel mehr mit klassischer Seefahrt zu tun hat als die heutigen großen Schiffe.

In Trondheim verließen ein Großteil der Passagiere und der Besatzung das Schiff; auch die Nordlicht-und-Sterne-Reise endet oft genug in dieser hübschen Stadt. Da es für die GRP101 bis Bergen weiter geht, gab es für unsere Gäste noch einmal volles Programm. Im Anschluss an das Ablegen in Trondheim stand um 10:30 die Info-Veranstaltung zum Ausschiffen auf dem Terminplan: Wie checke ich an einem Flughafen, der nur noch beim Sicherheitscheck echtes Personal beschäftigt (wobei ich ja noch darauf hoffe, dass das irgendwann auch automatisiert wird – einen wirklichen Sicherheitsgewinn sehen ich bei der ganzen Paranoia nicht)? Wann muss die Kabine geräumt werden, und wohin mit dem Gepäck? Wie wird abgerechnet?

Nach den ganzen technischen Fragen und dem Mittagessen ging es entspannt weiter: Kai bot seinen Vortrag „Wussten Sie schon?“ mit Wissenswertem und Unterhaltsamem rund um Norwegen an. Ich beschäftigte mich stattdessen lieber mit einem anderen norwegischen Souvenir, dem Husten – nachdem mich heute in aller Frühe der Hochdruckreiniger aus dem Bett geholt hatte, holte ich etwas Schlaf nach und ignorierte die schöne Landschaft.

Je näher wir Bergen kommen, desto trüber wird das Wetter. Eine Stunde vor dem Abendessen versammeln wir noch einmal die ganze Gruppe im Panoramasalon für eine kleine Abschiedsveranstaltung. Volker und ich beschränken uns auf ein Dankeschön, während Margit und Kai noch einen augenzwinkernden Rückblick auf die Reise und das Land werfen. Abschließend heißt es noch einmal Skål, und dann ab zum letzten Dinner.

Da wir das Gepäck morgen früh schon um 9:00 Uhr vor die Fahrstühle stellen sollen, heißt es am Abend noch ein wenig packen – und bei mir ein wenig schlafen, zumindest bis ich gegen 22:00 wieder fit bin und in der Bar noch ein paar Leute treffe. Viel ist aber nicht mehr los, sodass ich dann wie die meisten anderen wohl auch die Nacht und das üblicherweise unruhige Westkap verschlafe.

Tag 12 – This the End

Der letzte Reisetag ist immer etwas seltsam, wenn man die komplette Tour bis Bergen macht: Die Kabinen müssen nach dem Frühstück geräumt werden, in der Regel also gegen 10 Uhr. So hat die Crew eine Chance, das Schiff wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen, bis am am Abend die nächsten Gäste zum Bergenbuffet einchecken. Das Problem mit dem Zeitdruck ist ganz gut gelöst, da das große Gepäck in den Laderaum gebracht wird, wenn man es rechtzeitig vor den Fahrstühlen deponiert – diesmal war die Deadline um 9 Uhr. Nächstes Mal werde ich wohl auch mein Handgepäck da abgeben, ansonsten muss man doch den ganzen Tag darauf aufpassen. Nur habe ich diesmal zu viel Glas dabei, daher will ich es nicht dem Gepäckband im Hurtigrutenterminal anvertrauen. Also sitze ich wieder mal auf meinem Handgepäck…

Schneesturm am Morgen...

Schneesturm am Morgen…

Die letzte Etappe bringt eine schöne Landschaft, allerdings dampfen wir Non-Stop von Florø (Abfahrt 8:15) nach Bergen (Ankunft 14:30). So weit im Süden ist die Hurtigrute nicht als Versorgungslinie nötig; der anspruchsvolle Part ist der hohe Norden. Daher wird nicht mit den anderen Fährverbindungen und Reedereien konkurriert, sondern nur Bergen als wichtigster Umschlaghafen angesteuert.

Wir nutzen die Gelegenheit, um ab elf Uhr unsere Foto-Impressionen in einer fast einstündigen Bildershow zu zeigen: Ohne Worte laufen noch einmal die vergangenen Tage über die Leinwand. Jede Reise ist ja anders, und jeder Reiseleiter und Lektor hat seinen eigenen Spielraum, was er neben dem Pflichtprogramm noch anbietet. Als erfahrene Urlauber haben Volker und ich uns schon länger angewöhnt, die Bildermassen zeitnah zu sichten und die brauchbaren Bilder zu sammeln, und das Ergebnis kann sich mal wieder sehen lassen. Die Teilnehmer unserer Reise erhalten die Bilder auch in hoher Auflösung über die Geheimseite, die auf der Reise bekannt gegeben wurde; die Serverkosten werden über das Trinkgeld finanziert:-) Meine Zeitrafferfilme gibt’s wieder über Vimeo auch für die Öffentlichkeit, ich muss sie nur noch ein wenig überarbeiten

Ansonsten gibt es über den letzten Reisetag eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass wir ständig anderes Wetter hatten. Den Anfang machte ein kleines Schneegestöber, das zwar sehr mystisch war, aber nicht sehr fotogen (Kudos an den Flix für diese Erkenntnis). Ansonsten gab es alles von Sonne bis Nebel, gerne auch gleichzeitig.

Zum Abschied gab es dann noch ein Farewell-Lied von Johan, das mit Applaus belohnt wurde – er hat ja die ganze Fahrt über mehr als eine gute Show geliefert und weit mehr als nur das Pflichtprogramm gemacht.

In Bergen ging es dann flott: Auschecken, ein Blick zurück auf das Schiff, das Gepäck vom Transportband holen, und dann ab zum Zubringerbus Richtung Bergen Lufthavn (zumindest für alle, die nicht noch einen Bonustag in Bergen haben). Unser Flieger nach Amsterdam startet pünktlich, und erst in Amsterdam-Schiphol gibt’s dann Stau wegen viel Verkehr Richtung Süden – knapp 15 Minuten warten auf der Rollbahn. Am Zielflughafen Frankfurt dürfen wir im Flieger auch noch einmal warten – niemand weiß, wo die Busse gerade hinfahren, die uns abholen sollen. Aber ein großes Lob an die Crew von KLM, die uns immer auf dem Laufenden hält. Gegen 23:00 die Beruhigung: Das Gepäck ist auf dem Laufband und größtenteils heil geblieben. Und dann: Ab ins Auto und nach Hause.

Das war’s. Bis November habe ich keine Hurtigrute mehr. Ganz Feierabend ist trotzdem noch nicht: Die Nordlichtfilme müssen noch aufbearbeitet werden, und Reiseberichte sind zu schreiben. Die nächste Tour ist dann vom 3.-14. November 2015, natürlich wieder auf der Nordkapp. Dann heißt es wieder: Hunting the light, auf der schönsten Seereise der Welt!

Neue Videos – Nordlicht GRP101 und Schnee auf dem Storsteinen

Den öffentlichen Teil meines Reiseberichts zur GRP101 kann ich nun abschließen – die letzten beiden Videos sind online. Fangen wir mit dem Nordlicht an: Wie immer habe ich meine Bilder zu einem Zeitraffer zusammengesetzt. Sobald Polarlicht zu sehen war, habe ich die Nikon D7100 an die Reling geschnallt und mit dem Tokina 11-16mm auf Dauerfeuer gestellt: Alle 11 Sekunden eine 5-Sekunden-Aufnahme mit automatischem Dunkelbild, das ganze bei 3200 ISO und f/2,8 bei 11mm Brennweite. Dabei ist mir zwar die ein oder andere Show über uns durch die Lappen gegangen, aber ich wollte einmal ausprobieren, die Kamera nicht zu bewegen und so längere Filme ohne Sprünge zu kriegen. Bei der letzten Fahrt stand das Polarlicht günstiger, sodass ich mehr vom Schiff drauf hatte, bzw. ich hatte die Kamera auf Deck 5 vorne oder seitlich anstatt wie auf dieser Reise oben auf Deck 7.

Nordlicht und Sterne GRP101 from Alex Kerste on Vimeo.

Ich muss das Video nächste Woche nochmal in HD hochladen… Es ruckelt etwas stärker, da ich professionelle Software benutzt habe, oder so… Das letzte Video habe ich ja mit der Software von GoPro erstellt und da zwar sehr schöne Übergänge von Bild zu Bild gehabt, dafür sind mir die Sterne „weggelaufen“, bzw. es gab ein paar seltsame Wellenbewegungen im Bild, da die Übergänge auf die großen Polarlichter statt die kleinen Sterne ausgerichtet waren. Jetzt habe ich mir LRTimeLapse geleistet, wenn auch nur in der einfachen Version – trotz Glättung ruckelt es stärker, dafür arbeitet es mit Adobe Lightroom zusammen. Die Suche nach der perfekten Software geht weiter (oder die Pro-Version kann mehr).

Außerdem habe ich die Filmchen vom Handy auf den Laptop gekriegt, die ich auf dem Storsteinen in Tromsø gemacht hatte. Das Schneetreiben da oben war deutlich unangenehmer als der Seegang auf dem Schiff, aber der Sonnenuntergang war die Strapazen wert.

Schnee auf dem Storsteinen from Alex Kerste on Vimeo.